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Was hat eine Wattwanderung mit Supervision zu tun?

Was ist eigentlich Supervision?


Vor einigen Jahren, an einem heißen Sommertag machte ich mit meiner Familie eine Wattwanderung vom Festland zu einer norddeutschen Insel. Auf unserem Weg liefen wir u.a. über sehr glitschigen Boden, bei dem so mancher einen Sturz in den Matsch nicht verhindern konnte. Auch Priele mussten überwunden werden, bei denen wir zum Teil fast hüfthoch im Wasser standen und mit einer starken Strömung zu kämpfen hatten. Spitze Steine erschwerten das Laufen mit den dünnen Wasserschuhen.

Als wir nach zweieinhalb Stunden die Insel erreichten, liefen wir zum dortigen Leuchtturm. Dort empfing uns der Wärter und stieg mit uns die Treppen hinauf bis zur Aussichtsplattform. Zusammen mit ihm konnten wir nun von oben unseren Weg vom Festland zur Insel reflektieren. Er stellte uns Fragen wie „was habt ihr gemacht, damit ihr nicht durch die Strömung in dem großen Priel mitgezogen wurdet?“ oder „was würdet ihr im Hinblick auf die schmerzhaften Erfahrungen mit den spitzen Steinen beim nächsten Mal anders machen?“


DAS IST FÜR MICH SUPERVISION!


Supervision ist eine prozessbezogene Beratung im beruflichen, aufgabenorientierten Rahmen, deren Fokus die Reflexion ist. Ich begebe mich mit meinen Kunden auf eine übergeordnete Ebene – eine Metaebene - von der aus ich eine andere Perspektive auf dessen Erleben zur Verfügung stelle. Meist ist es „das Thema hinter dem Thema“, welches es zu entdecken und zu bearbeiten gilt. Ziel dabei ist, einen gemeinsamen Lernprozess zu gestalten, um die berufliche Identität, durch Weiterentwicklung der Handlungs-, Selbst-, Wissens- und Sozialkompetenz, zu stärken.



Als Supervisorin möchte ich einen echten Mehrwert für meine Kunden schaffen, indem ich:

· einen schamfreien Raum schaffe

· Raum für Entlastung biete

· Lernprozesse gestalte

· Erkenntnisse fördere

· Qualität sichere

· zur beruflichen Identitätsbildung beitrage


Supervision dient Einzelpersonen, Teams, Gruppen und Organisationen, ihre berufsbezogenen Handlungen und Strukturen zu reflektieren und damit Entwicklung zu begleiten und zu fördern.


„Was ist, ist!“ – „Ich bin ok, DU bist ok!“ beschreibt die offene Haltung, die als Grundlage für meine Arbeit als Supervisorin dient. Ich übe tagtäglich mit einem „Growth Mindset“ zu arbeiten und lade in meinen Supervisionen ein, diese Einstellung des beständigen Lernens ebenfalls einzunehmen.


Erfolgreiche Supervision basiert auf einem Fundament des Vertrauens. Verschwiegenheit und Allparteilichkeit sind hierbei eine Grundvoraussetzung.


Möchten Sie mehr über Supervision erfahren? Kontaktieren Sie mich gerne und wir kommen darüber ins Gespräch.



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